Hühnerhaltung

Gemeinschaftshühner

Während unsere Groß- und Urgroßeltern noch ganz selbstverständlich mit Hühnern, die der Versorgung mit Eiern und Fleisch dienten, in ihrer Umgebung großm geworden sind, ist private Hühnerhaltung selten geworde. In der heutigen Arbeitswelt ist es zunehmend schwieriger, einer bezahlten Arbeit  einerseits und dieser Art der Selbstversorgung andererseits nachzugehen. Daher enstand die Idee, sich zusammen zu tun un ddie Hühnerhaltung in einer Gruppe Gleichgesinnter zu organisieren und umzusetzen.

Kooperative Hühnerhaltung

Das Grundstück unserer Hühner liegt etwas außerhalb des Wohngebietes, was insbesondere die Haltung unserer zwei Hähne erleichtert, da diese dort ausgiebig krähen dürfen.

Insgesamt halten wir derzeit 24 Hühner, die den täglichen Eierbedarf von sieben teilnehmenden Parteien decken. Wir haben die Woche in 7 Dienste aufgeteilt, so dass jede Partie einmal die Woche Dienst hat und für das Wohlergehen der Hühner verantwortlich ist. Dies bedeutet morgens zu füttern und zu tränken, aus dem Stall auf die Streuobstwiese zu lassen, den Stall zu reinigen und abends bei Einbruch der Dunkelheit den Hühnerstall zu schließen. Fressfeinde wie Marder und Fuchs werden so abgehalten, sich über die Tiere herzumachen. Der Dank sind dann die herrlich frischen bunten Eier, die die Hühner im Laufe des Tages legen.

Blick auf unsere Hühner

Unser Ziel ist eine artgerechte und natürliche Haltung dieser schönen Nutztiere. Der Hühnerstall steht auf einer Streuobstwiese. Dort steht genügend Fläche zur Verfügung, um den Tieren ein äußerst hühnerfreundliches Leben zu ermöglichen. Sie nutzen das ganze Jahr den Auslauf im Grünen mit Regenwürmern, Insekten, Unterschlupf vor Raubvögeln, sowie Stellen zum Sandbaden und Dösen.

Zur gleichmäßigen Nutzung der Fläche und um Parasiten und Krankheiten vorzubeugen haben wir ein Weidenmanagement für den Auslauf organisiert. Auch mit der Aufzucht eigener Küken wurde begonnen. Dies ermöglicht es uns einerseits alte und neue Haushuhnrassen zu halten und außerdem die geschlüpften männlichen Küken als Hähnchen aufzuziehen. Während in der gewerblichen Hühnerhaltung entweder Legehennen oder aber Fleischrassen aufgezogen werden, ist unser Ziel wieder die Nutzung sogenannter Zweinutzrassen, die sowohl der Eier- als auch der Fleischerzeugung dienen.

Bienenkooperation? Wer hat Lust?

Die Streuobstwiese wird zwei- bis dreimal im Jahr gemäht. So ist sichergestellt, dass über den ganzen Sommer hinweg Wiesenblumen Nahrung und Schutz für Insekten bieten. Zusätzlich liefern die Obstbäume Früchte und Apfelsaft. In diesem Zusammenhang könnten wir uns für die nahe Zukunft eine Zusammenarbeit mit regionalen Imkern gut vorstellen, z.B. den  Pfinzgauimkern oder zu blühende Landschaft.

Ansprechpartner für die Hühnerhaltung:
Claudia Linke oder Cordula Springer, info@neueallmende.de.

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